Die Fohlensaison ist eine besondere und intensive Zeit für jeden Pferdebesitzer oder Züchter. Egal, ob du zum ersten Mal ein Fohlen erwartest oder bereits mehrere Geburten erlebt hast - eine gute Vorbereitung bleibt entscheidend für einen sicheren und ruhigen Start.
Die Geburt eines Fohlens verläuft oft schnell und findet in vielen Fällen nachts statt. Gerade deshalb ist es wichtig, sich nicht nur auf Beobachtung zu verlassen, sondern auch die richtigen Hilfsmittel zu nutzen, wie Geburtsmelder für Pferde und eine gute Vorbereitung auf die Fohlensaison. Kleine Details können im richtigen Moment einen großen Unterschied machen.
In diesem Blog führen wir dich Schritt für Schritt durch die wichtigsten Punkte. Mit diesen fünf praktischen Tipps sorgst du für mehr Kontrolle, weniger Stress und die besten Bedingungen für Stute und Fohlen.
1. Beginne frühzeitig mit der Überwachung deiner Stute
Eine der größten Herausforderungen während der Fohlensaison ist das richtige Timing. Der genaue Zeitpunkt der Geburt ist schwer vorherzusagen, aber die Anzeichen werden immer deutlicher.
Achte auf:
- Entwicklung des Euters
- Wachsbildung an den Zitzen (oft 24 bis 48 Stunden vorher)
- Verhaltensänderungen wie Unruhe oder Absonderung
Da viele Stuten nachts fohlen, ist eine ständige Kontrolle schwierig. Deshalb entscheiden sich immer mehr Züchter für einen Geburtsmelder.
Systeme wie das Birth Alarm Lite 2.0 und das Birth Alarm Classic Complete basieren auf dem natürlichen Verhalten der Stute während der Geburt. Wenn die Wehen beginnen, legt sich die Stute fast immer vollständig auf die Seite. Diese spezielle Position ist notwendig, um die Geburt einzuleiten.
Der Sensor erkennt diese Lage. Bleibt die Stute eine bestimmte Zeit in dieser Position, wird dies als Wehe registriert und du erhältst sofort eine Benachrichtigung. So kannst du schnell reagieren und zum richtigen Zeitpunkt vor Ort sein.
Obwohl beide Systeme nach dem gleichen Prinzip arbeiten, gibt es klare Unterschiede:
- Einfach und benutzerfreundlich
- Direkte Meldung per Telefon oder Empfänger
- Ideal für den privaten Gebrauch
- Zuverlässige Basisüberwachung
- Erweiterte Einstellungen und Anpassungsmöglichkeiten
- Präzisere Überwachung
- Mehrere Alarmoptionen möglich
- Geeignet für intensiveren oder professionellen Einsatz
Der große Vorteil beider Systeme ist, dass du nicht ständig vor Ort kontrollieren musst und dennoch rechtzeitig informiert wirst.
2. Sorge für eine gut vorbereitete Abfohlbox
Die Umgebung, in der die Stute fohlt, hat großen Einfluss auf den Geburtsverlauf.
Eine gute Abfohlbox ist:
- Sauber und hygienisch
- Ausreichend groß
- Mit einer dicken Schicht Stroh ausgestattet
Ruhe ist dabei entscheidend. Zu viele Reize oder Unruhe können die Geburt verzögern. Eine ruhige, sichere Umgebung hilft der Stute, sich vollständig zu entspannen.
3. Stelle ein vollständiges Geburtsset zusammen und unterstütze mit den richtigen Supplementen
Während der Geburt möchtest du nicht nach Dingen suchen müssen. Alles sollte griffbereit sein.
Ein gutes Geburtsset enthält:
- Saubere Handtücher
- Desinfektionsmittel für den Nabel
- Handschuhe
- Thermometer
- Schweifbandage
- Gleitmittel (falls nötig)
- Fohlenhalfter
Ein gut passendes Fohlenhalfter ist besonders für die ersten Handling-Momente wichtig. Wähle ein verstellbares Modell, das sicher sitzt und mitwächst.
Warum Supplemente so wichtig sind
Für die StuteIn den letzten drei Monaten der Trächtigkeit wächst das Fohlen am schnellsten. In dieser Phase steigt der Nährstoffbedarf stark an, weshalb eine ausgewogene Fütterung entscheidend ist.
Wichtige Nährstoffe sind:
- Calcium und Phosphor für die Knochenentwicklung
- Kupfer und Zink für Wachstum und Immunsystem
- Vitamine A, D und E
Eine gute Fütterung unterstützt:
- Die gesunde Entwicklung des Fohlens im Mutterleib
- Die Kondition und Vitalität der Stute
- Eine gute Grundlage für die Laktationsphase
Ergänzende Supplemente können in dieser Phase eine wertvolle Unterstützung sein, abhängig vom Bedarf der Stute.
Für das FohlenDie ersten Lebensmonate bilden die Grundlage für die weitere Entwicklung des Pferdes. In dieser Zeit sind ein guter Start, passende Ernährung und ruhige Begleitung besonders wichtig.
Nicht jedes Fohlen benötigt zusätzliche Supplemente. Ob Unterstützung sinnvoll ist, hängt von Faktoren wie Wachstum, Entwicklung und der Grundfütterung von Stute und Fohlen ab.
Eine gute Nährstoffversorgung trägt bei zu:
- Gesundem Wachstum
- Einer starken Basis für die weitere Entwicklung
- Einem guten Start ins Leben
4. Reduziere Stress und sorge für Ruhe
Stress ist ein wichtiger, aber oft unterschätzter Faktor.
Mögliche Ursachen sind:
- Veränderung der Umgebung
- Transport
- Unruhe im Stall
Eine entspannte Stute hat oft eine leichtere Geburt.
Ein Supplement wie Vetgen Tranquility kann helfen, Spannung zu reduzieren und in der letzten Phase der Trächtigkeit mehr Ruhe zu schaffen.
5. Wisse, was normal ist - und wann du eingreifen musst
Eine Geburt beim Pferd verläuft in der Regel schnell. Deshalb ist es wichtig zu wissen, was normal ist.
Richtwerte:
- Innerhalb von 1 Stunde stehen
- Innerhalb von 2 Stunden trinken
- Innerhalb von 3 Stunden Nachgeburt abgehen
Achte auf:
- Keine Fortschritte innerhalb von 30 Minuten
- Abnorme Lage des Fohlens
- Schwaches Fohlen
Im Zweifel: immer den Tierarzt kontaktieren.
Fazit
Die Fohlensaison dreht sich um Vorbereitung, Timing und Ruhe. Durch rechtzeitiges Monitoring, die richtigen Materialien und die Reduzierung von Stress schaffst du die besten Voraussetzungen für eine sichere Geburt.
Mit Hilfsmitteln wie einem Geburtsmelder, einer vollständigen Ausrüstung und der richtigen Unterstützung für Stute und Fohlen gehst du mit Vertrauen in die Fohlensaison.
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Eine gute Vorbereitung heute macht den entscheidenden Unterschied, wenn es darauf ankommt.
FAQ
Woran erkennt man, dass eine Stute bald fohlt?
An Anzeichen wie Wachsbildung, Euterentwicklung und Verhaltensänderungen.
Wann sollte man mit der Überwachung beginnen?
Etwa 1 bis 2 Wochen vor dem errechneten Termin.
Was braucht man für die Fohlensaison?
Ein Geburtsset, ein Fohlenhalfter, Supplemente und eventuell einen Geburtsmelder.
Wie lange dauert eine Geburt?
Im Durchschnitt 10 bis 30 Minuten.
Ist ein Geburtsmelder notwendig?
Nicht zwingend, aber er erhöht deutlich die Wahrscheinlichkeit, rechtzeitig vor Ort zu sein.




